Juli 29

Claus Hipp und das Werk Gottes

Der bekannte Produzent der gleichnamigen Kindernahrung Prof. Claus Hipp sprach in einer Tagungsstätte des Opus Dei (zu deutsch: Werk Gottes). Dies gab die Personalprälatur auf Ihrer Homepage bekannt. Hipp hat vor über zehn Jahren in einem Unternehmen eine Ethik-Charta eingeführt. Hiernach habe sich die Unternehmensführung zu richten.

Danach soll unter anderem Müttern die Möglichkeit gegeben werden, Ihre Kinder mindestens im esten Jahr selbst zu versorgen. Hier sei ein Umdenken im Sinne der Kinder erforderlich, „die sich nicht wehren können“. Ferner sei bei den Arbeitszeiten das Familienleben und die Kindererziehung besonders zu berücksichtigen.

Beruflich bedingt habe ich des öfteren Gelegenheit, Unternehmer auf Ihre Position zu diesen Fragen anzusprechen. Allzuoft höre ich dann, aus Kostengründen könne hierauf keine wirkliche Rücksicht genommen werden (Familie ist privat).

Dem Unternehmen Hipp kann nun keine Erfolglosigkeit bescheinigt werden. Liegt der Erfolg nicht vielleicht auch in der Beachtung der katholischen Soziallehre begründet? Dem Gläubigen mag das damit verbundene Wirken des Heiligen Geistes damit verbinden. Der Nicht-Gläubige möge bedenken, dass zufriedene und ausgeglichene Mitarbeiter besser arbeiten, weniger krank sind und die – in den Kosten IMO meist völlig unterschätzte – Fluktuation deutlich geringer ist.

Wirtschaftlicher Aufschwung durch Beachtung der katholischen Soziallehre?


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Veröffentlicht29. Juli 2010 von bengoshi in Kategorie "frisch aufgeschnappt