Oktober 16

Grundgesetz

Der Vorsitzende der Jugend Union fordert von allen Zuwanderern, „ein offizielles Bekenntnis zum Grundgesetz“. Das würde ich mir auch wünschen. Aber gemäß dem Mt 7,1-5 erstmal bei den Deutschen. Die spannende Frage ist nur – was machen wir mit denen, die das nicht ablegen? Ich halte das für Alternativlos für Deutschland. Das Poltern hat kein Ende:

Es habe – schon bevor die Flüchtlinge kamen – in NRW No-Go-Areas gegeben.

Ja, das kennen wir auch aus anderen Teilen Deutschlands. Da heißen sie national befreite Zonen und waren auch schon da, bevor die Flüchtlinge kamen. Das Problem könnten wir bei der Verpflichtung auf das Grundgesetz – Alternive Ausweisung (wohin?) – bei Deutschen gleich mitlösen. Achtung, letztes Schmankerl:

„Wir brauchen in der Flüchtlingspolitik eine klare Sprache und ein unmissverständliches Signal der Bundesregierung, dass Multikulti ein Auslaufmodell ist“

Jetzt habe ich endlich verstanden, warum die Junge Union so heißt wie sie heißt und warum da erst gar kein „C“ mehr im Namen vorkommt. Ich bin als Katholik stolz auf eine bunte Weltkirche, in all ihren Facetten. Geißler stimme ich insoweit zu: Zu einer multikulturellen Gesellschaft gibt es keine menschenwürdige Alternative. Er hatte auch schon 1991 erkannt – in einem immer noch lesenswerten Artikel.



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Veröffentlicht16. Oktober 2016 von bengoshi in Kategorie "Politik