Oktober 29

Aussetzung

Ich habe jetzt die Woche das zweite mal eine Aussetzung gemacht. Die Monstranz wird dabei mit dem Allerheiligsten für eine Anbetung auf den Altar gestellt. Das ist nicht jedermanns Sache.  Und ich gebe gerne zu, dass meine letzte Anbetung schon ein Stück her ist. Das liegt schlicht an der Tatsache, dass diese zwar in unserer Gemeinde werktäglich ermöglicht wird, aber zur „besten Familienzeit“. Sprich abends, wenn es um Hausaufgaben, den Tag, Abendessen etc. geht.

Um so dankbarer war ich, so wieder zu Anbetung gekommen zu sein. Gefühlt war es eine neue Annäherung. Alleine die Schritte zum Tabernakel. So ein bisschen wie neu verlieben. Liebe? Ja, die Liebe Jesu Christi im Gebet zu erfahren. Und den Satz des Pfarrer von Ars wieder eindrucksvoll vor Augen geführt zu bekommen:

Er ist da.

 



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Veröffentlicht29. Oktober 2016 von bengoshi in Kategorie "Glaubenspraxis