November 29

Segen

Einer meiner Lieblingslieder ist Ihr sollt ein Segen sein von den Gospelsternen. Ich hörte das neulich und kam von dem Begriff Segnen nicht mehr los. In meiner Jugendgruppe habe ich das jetzt aufgegriffen. Es gab eine ganz kurze Einleitung, warum wir alle segnen dürfen und warum das wichtig ist. Dabei habe ich mir Gen 12,2 und Jeremia 29,7 zur Grundlage genommen.

Jeder hat auf zwei Zettel seinen Namen geschrieben, die in einen Eimer geworfen und dann zwei Namen gezogen. Zu den betreffenden Personen ist er bzw. sie hingegangen und hat um ihren bzw. seinen Segen oder ein Gebet für sich gebeten. Anfangs merkte man noch, das es vielen schwer fiel. Jemanden anderen darum bitten. Und jemandem anderen einen Segen zu spenden. Aber hei, der Heilige Geist war unter uns. Was soll das schon schief gehen! Ich hatte das Gefühl, dass es einige schon bewegt hat, vielmehr berührt hat. Eine Jugendliche meinte danach – sie glaube, es war das erste mal, dass sie jemanden gesegnet hat.

Mich hat das im Nachgang nicht mehr gleich losgelassen. Die Gesichter dabei zu sehen. Die Ernsthaftigkeit der Spendenden. Die Zufriedenheit der Empfangenden. Lasst uns mehr auf Gottes Segen vertrauen und diesen Segen anderen reichen.

 



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Veröffentlicht29. November 2016 von bengoshi in Kategorie "Glaubenspraxis