Mai 10

Scham

Scham ist ein Gefühl, dass wir alle kennen. Es grenzt eine Nähe ab, die wir nicht möchten und die Verletzung des Schamgefühls ist höchst unangenehm. Teilweise muss diese Grenze überschritten werden, beispielsweise in der Pflege. Es bleibt nicht aus, dass der oder die Pflegende dabei Grenzen bei der Körperpflege oder bei der Hilfe beim Toilettengang überschreiten muss. Das kann für beide Seiten nicht angenehm sein. Wer das professionell macht, hat (hoffentlich) gelernt, wie ein guter Umgang damit aussieht. Wer seine Angehörigen pflegt, nicht unbedingt. Die Stiftung ZQP hat jetzt einen Ratgeber Umgang mit Scham – Praxistipps für pflegende Angehörige herausgegeben. Wer Betroffen ist, muss das gelesen haben. Aber auch als Nichtbetroffener lohnt es sich, um ein wenig Sensibilität für das Thema zu bekommen.

Und ganz nebenbei ist das eine gute Gelegenheit kurz inne zu halten und denen zu danken, die sich um die Pflege kümmern, sowohl Angehörigen wie den Pflegeberufen.



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Veröffentlicht10. Mai 2017 von bengoshi in Kategorie "frisch aufgeschnappt