September 23

Fehlender Aufschrei

Da lese ich in den Beck-News die Überschrift

Bayern stellt Programm zur schärferen Bekämpfung von Sexualstraftaten vor

und denke mir, okay, kurz vor der Wahl kommen wieder die üblichen Reflexe. Härte Strafen und alles wird gut. Deswegen sind ja Länder wie China und Amerika mit einer praktizierten Todesstrafe auch frei von Kriminalität. Soweit normaler Alltagswahnsinn. Aber die Meldung enthält etwas wirklich besorgniserregendes:

An Rechtsänderungen fordern Herrmann und Bausback neben der Ermöglichung der DNA-Entnahme und -Analyse bei jeder erkennungsdienstlichen Behandlung von Straftätern die Möglichkeit zur Erstellung eines genetischen Phantombilds: Die DNA-Analysemöglichkeiten von Tatortspuren müssten auf Augen-, Haar- und Hautfarbe, biologisches Alter sowie biogeographische Herkunft ausgeweitet werden.

DNA-Entnahme bei jeder erkennungsdienstlichen Behandlung? Nein, wir reden hier nicht von (vielleicht auch nur vermeintlichen) Sexualstraftätern. Die reden hier von jeder erkennungsdienstlichen Behandlung. Fahren mit Alkohol, beim Kiffen erwischt, bei der Demo weggetragen worden, Schwarzfahren… da ist auch schnell mal ein besorgter Bürger dabei. Um die wäre es ja nicht ganz so schade, aber die sorgenlosen erwischt es auch. Macht das einen Unterschied zu beispielsweise Fingerabdrücken? Ja, weil aus der DNA-Analyse jetzt schon einiges herauszulesen ist und zukünftig dort sicherlich noch mehr herauszulesen sein wird. Einen Teil führen diejenigen ja schon an – „biogeographische Herkunft“. Mit der Erhebung solcher Daten haben wir Deutschen ja Erfahrung, auf die wir aufbauen können. Ganz schön gruselig. Immer wieder wird vermutet, dass es genetische Dispositionen für Verhaltensweisen gebe. Will sagen, in Deinen Genen könnte angelegt sein, dass Du wahrscheinlich (!) Alkoholiker wirst oder Homosexuell bist/wirst. Ach schöne neue Welt das alles in einer Datenbank sauber erfasst zu haben. Demnächst nehmen wir zwar Polizisten aller Körpergrößen in die Ausbildung auf, aber keine, die eine genetische Disposition für Depressionen haben. Ach, denkst Du Dir jetzt, Polizist? Der darf doch gar nicht vorbestraft sein. Richtig, eine erkennungsdienstliche Maßnahme ist derzeit (!) nur eingeschränkt möglich – wenn es um die Strafverfolgung oder um die „vorbeugende Verbrechensbekämpfung“ geht. Das erfordert jetzt schon keine rechtskräftige Verurteilung für irgendwas. Das betrifft nicht vorbestrafte, das kann jeden noch so unschuldigen ganz schnell mal treffen. Und bei der DNA reden wir über Erbgut – hach, Dein Vater hat mal… was auch immer. Seine DNA haben, da wissen wir auch was über Dich.

Und ganz nebenbei – so toll wie DNA-Analyse klingt und in einigen Bereichen auch einen begrüßenswerten Fortschritt gemacht hat – Fluch und Segen liegen wie so oft eng beieinander. Morgens im vollen Bus bist Du dem zukünftigen Opfer oder Täter zu nahe gekommen und schwups ist Deine DNA auf deren Jacke. Ich möchte Dein Gesicht sehen, wie Du das auf der Wache seelenruhig ein paar Möchtegern-Sheriffs erklärt hast, nachdem sie Dich zu Hause oder vom Arbeitsplatz abholt haben, wegen des Verdachts auf eine Vergewaltigung.

Für solch einen Vorschlag sollten wir auf die Barrikaden gehen. #aufschrei oder wie das mal hieß starten. Oder noch ein Soma einwerfen und weiterschlafen.

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September 16

Täuschung

„Durch Täuschung wird eine Fehlvorstellung (Irrtum) durch nicht der Wahrheit oder Wirklichkeit entsprechende Umstände oder Sinneswahrnehmungen hervorgerufen, die zu einer falschen Auffassung eines Sachverhalts führen“, schreibt die Wikipedia.

Beispiel gefällig? Überschrift in der BILD Süddeutschen Zeitung:

Lehrer in zehn Tagen.

Impliziert für mich – da hat jemand mit zehn Tagen Ausbildung es zum Lehrer geschafft. Und so liest man da:

Bevor Felix Oevermann das erste Mal vor einer Klasse stand, besuchte er einen Vorbereitungskurs. Das Seminar dauerte drei Tage […]  Nach dem Crashkurs lief er eine Woche als Hospitant an der Carl-Friedrich-Gauß-Oberschule in Pirna mit, dann begann er zu unterrichten, Deutsch und Kunst.

Wirklich ein Ding, denkt man. Dann aber:

Das Referendariat begann erst Monate später, im August: einmal die Woche ins Seminar, sonst Unterrichten in der Schule, über ein Jahr.

Ach so  – Quereinsteiger machen also ein einjähriges Referendariat wie Lehramtsstudenten. Mit Theorie und Praxis. Ich fände mal nach so einem Artikel spannend, bei wievielen Lesern was wie hängen geblieben ist.

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September 15

Bildungswissenschaft als Glaubensschaft

Stell Dir vor, Du willst rauskriegen, ob es effektiver ist, Vokabeln mit Karteikarten zu lernen oder einfach immer nur in ein Vokabelheft zu schauen. Mein Ansatz wäre ja, mal für beispielsweise drei Monate Schüler in mehreren Klassen, Klassenstufen und Schultypen zu bitten, in diesem Zeitraum nur mit einer der beiden Methoden zu lernen. Dann schreibe ich einen Test und schaue, bei welcher Gruppe mehr hängen geblieben ist. Mehrere Klassen brauche ich, damit es repräsentativ wird. Sonst riskiere ich, zufällig Schüler eines bestimmten Lerntyps erwischt zu haben. Dann sagte das nichts über die Methoden an sich aus. Klassenstufen und Schultypen hielte ich für notwendig um zu sehen, ob vielleicht ein Schüler der fünften Klasse anders lernt als in der 12., der Hauptschüler anders als der Gymnasiast. Kann sein, muss nicht sein. Aber hei, was weiß ich schon von solcher Forschung. Nix. Richtig macht das die Bertelsmann-Stiftung. Die postuliert vorher, welche Lernmethode besser ist. Und um das ganze bestätigt zu bekommen, welche Methode sie besser finden, fragen sie einfach Lehrer und Schüler. Und wenn viele Schüler sagen, dass sie das eine besser finden, wird das schon so stimmen. Da mögen die alle in Englisch auf fünf stehen. Wenn nur genug sagen, dass die effektivste Lernmethode das Buch unter dem Kopfkissen ist, muss das ja so sein. Glaubst Du nicht? Im Tagesspiegel gibt es einen Artikel dazu und hier ist die Studie dazu. Dieser durchaus interessante Forschungsansatz wird im Tagesspiegel nicht thematisiert. Hätte ja mal ein Journalist kritisch hinterfragen können. Auch nicht, dass die Festlegung, was gut und was schlecht ist, vorher schon feststeht. Kritisiere nochmal einer die Dogmen der römisch-katholischen Kirche. Pah, das nix gegen den Bildungssektor. Da stehen die Prinzipien betonhart. Die Glaubenskongregation könnte glatt neidisch werden.

Ach so – in der Studie ging es natürlich nicht um die Frage von Karteikarten, sondern um den Einsatz von irgendwas digitalem in der Lehre. Ob ein Lehrer zu recht skeptisch ist, dass das nicht den gewünschten Effekt hat oder ob der Einsatz digitaler Medien – und wenn ja welcher – den Lernerfolg verbessert, kann offen bleiben. Denn die Antwort steht vorher schon fest. Ich habe keine Ahnung, was richtig ist, wüsste es aber gerne. Aber scheinbar handelt es sich bei der Bildungswissenschaft um eine Glaubenschaft und nicht um eine Wissenschaft. Jetzt weiß ich auch, warum die Überschrift des zitierten Tagesspiegel-Artikels lautet: „Lehrkräfte glauben nicht an an digitale Medien“.

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September 14

mangelndes Sicherheitsbewusstsein

Ich bin immer wieder auf ’s neue von einem mangelnden Sicherheitsbewusstsein hinsichtlich IT fasziniert, nein, schockiert. Wir schnallen uns im Auto mit absoluter Selbstverständlichkeit an, wir diskutieren über eine Helmpflicht bei Fahrradfahrern und wir schließen unsere Tür ab und investieren gegebenenfalls in entsprechende Haussicherheitstechnik. Bei der IT hört das aber alles auf. Wie oft habe ich schon in tiefen Zeiten von Windows gehört – ach Sicherheit, ich habe einen Virenscanner, was soll da passieren. Gleichzeitig höre ich immer wieder von einer Panik beispielsweise hinsichtlich Homebanking. Die Gefahr, dass Dir um die Ecke einer eins über die Rübe haut und Dein Portemonnaie wegnimmt, ist höher. Aber die Überweisungsträger aus „Sicherheitsgründen“ per Hand ausfüllen und mit einem nicht gepatchten Windows irgendwelche Streamingseiten ansurfen. Das ist der private Bereich. Wirklich dramatisch finde ich, dass sich das leider auf Unternehmen und den Staat durchzieht. Bei Unternehmen gelten Hackerangriffe als etwas unabwendbares wie Erdbeben. Da kann man nichts für, da muss man durch. Ich habe es beispielsweise in mehreren Betrieben erlebt, dass Diskussionen über Backup-Strukturen erfolglos waren.

Warum mir das gerade so hoch kommt? Nimm Dir mal eine halbe Stunde Zeit. Lies erst den Zeit-Artikel über die Wahlauszählungssoftware und lies dann das lesbare und lesenswerte Papier des CCC dazu. Der Hersteller sagt – hat ja keiner gefordert. Die Kommunen sagen – worum geht es. Und die zuständige Behörde BSI hat keine Handhabe. Die darf nur Empfehlungen aussprechen und kann ansonsten sich mal unter der Achsel kratzen. Wir diskutieren die Notwendigkeit von Breitband. Das ist ungefähr so, als wenn wir darüber sprechen, dass Autos dringend schneller über 200 km/h fahren müssen, aber mit einer Sicherheitstechnik wie ein Trabbi. Scheiß was drauf, wird schon gut gehen und die anderen Verkehrsteilnehmer sind im Zweifel Schuld. Nachdem mir die Galle schon nach dem Lesen des CCC-Papiers im Magen lag, musste ich sie ausspucken, nachdem ich die Recherche von Golem zur Sicherheit von Windparks las. Scheiße, scheiße, scheiße – wir haben eine Infrastruktur, von der wir Zweifel abhängig sind. Und die Hersteller sagen, ach na ja, die Betreibe sagen worum geht es und die Verwaltung fühlt sich nicht zuständig. Wir gehen im Zweifel nicht an der Industrie 4.0 kaputt, sondern an irgendwelchen Scriptenkiddies. Davor habe ich mehr Angst als vor Nordkorea, Russland oder Türkei.

Es ist wie beim Backup – die Frage ist nicht, ob Du es brauchst, sondern nur wann. Bei der Frage IT-Sicherheit müssen wohl mal die Lichter ausgehen, bis sich ein Gefühl für die Notwendigkeit einstellt. Jedes Fahrrad hat gesetzliche Bedingungen, unter denen es auf die Straße darf. Bei IT wird nur darauf geachtet, dass das Netzteil eine Sicherung hat. Und nein, das ist kein unabwendbares Schicksal. Wer sich mal die Mühe macht, den Artikel von Golem zu lesen wird feststellen, die meisten Sachen sind vermeidbar. Wenn ich mir schon als Laie sage – das war sogar mir bekannt – dann läuft da was schief. Hoffentlich bin ich im Urlaub, wenn das Licht ausgeht.

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September 9

familienfreundliches Streichen des Kinderzuschlag

Im öffentlichen Dienst werden die Angestellten nach dem sogenannten Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezahlt. Früher wurde das über den Bundes-Angestelltentarifvertrag (BAT) geregelt. Ein Unterschied zwischen beiden Tarifverträgen ist der Fortfall des Kinderzuschlages. Wer Kinder hat, bekam nach dem alten Tarifvertrag neben dem Kindergeld nochmal vom Arbeitgeber einen Bonus pro Kind oben drauf. Klingt Familienfreundlich. Umso unverständlicher war mir, dass dieser fortfiel.

Das ist eine Perspektivfrage, wie ich lernen musste. Diese Erkenntnis wollte ich teilen.

In den unteren Lohngruppen – beispielsweise Reinigungs- oder Pflegekräftekräfte – war beziehungsweise ist das relativ viel Geld. Wir reden von circa 90 Euro pro Kind. Handelt es sich um ein Unternehmen, dass im Wettbewerb steht, wird damit ein Mitarbeiter teurer, um so mehr Kinder er hat. Das kann sich zum Einstellungshindernis entwickeln. Stehen im Bewerbungsprozess ein kinderloser Mitarbeiter einer Alleinerziehenden Mutter mit drei Kindern gegenüber – reden wir da schon über 270 EUR Arbeitnehmer-Brutto. Das ist bei einem Gehalt von 2 TEUR schon mehr als zehn Prozent Differenz. Da braucht es nicht viel Phantasie um sich vorzustellen, für wen sich der Arbeitgeber wahrscheinlich entscheiden wird.

So hatte ich das bis jetzt noch nicht gesehen. Da macht die Abschaffung tatsächlich Sinn. Da ist trotzdem etwas krank dran.

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September 5

Wider der Tradition – Bsirske schafft Grundrechte ab

„Verdi-Chef Bsirske fordert Abschaffung des Kirchenarbeitsrechts“, war jetzt in der WAZ zu lesen. Sicherlich, darüber könnte man diskutieren. Da diese Form des Arbeitsrechts gut ohne Gewerkschaften auskommt – aber besser in Kooperation – schmeckt ihnen natürlich nicht, da hier noch schwerer Mitglieder zu gewinnen sind, als bei anderen Betrieben. Das darf man ja immer nicht vergessen, wenn Äußerungen aus der Ecke kommen. Diese erfolgen ja nicht selbstlos. Interessant ist die Argumentation von Bsirske:

Das Kirchenarbeitsrecht sei überholt: „Der Gesetzgeber hat das fast eins zu eins aus der Weimarer Reichsverfassung übernommen – wie sollte das zeitgemäß sein?“, so der Verdi-Bundesvorsitzende.

Klar, wie sollte es so altes noch zeitgemäß sein. Was einfach so aus der Weimarer Reichsverfassung (WRV) abgeschrieben wurde, kann nicht (mehr) gut sein. Völlig richtig. Da sollten wir gleich ein paar andere Stellen mal korrigieren, die ebenfalls einfach so plump beim Grundgesetz abgeschrieben wurden:

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.

Art. 20 Abs. 2 S. 1 GG liest sich in der WRV so:

Die Staatsgewalt geht vom Volke aus.

Art. 1 S. 2 WRV.

Alle Deutschen genießen Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet.

Art. 11 Abs. 1 GG.  In Art. 111 WRV:

Alle Deutschen genießen Freizügigkeit im ganzen Reiche.

Ups. Nach Vorstellung von Verdi wohl bald passé. Ist ja wohl „fast eins zu eins aus der Weimarer Reichsverfassung übernommen“ worden. Völlig unzeitgemäß sowas.

Kein Deutscher darf an das Ausland ausgeliefert werden.

So das Grundgesetz in Art. 16 Abs. 2 S. 1 GG (mit einer Einschränkung im Folgesatz). Art. 112 WRV dazu:

Kein Deutscher darf einer ausländischen Regierung zur Verfolgung oder Bestrafung überliefert werden.

Schade, schade, in welch trügerischer Sicherheit wir uns hier noch (!) wiegen.

Die Freiheit der Person ist unverletzlich.

Art. 2 Abs. 2 S. 2 GG und Art. 114 S. 1 WRV sind sogar wortgleich. Da muss etwas passieren!

Eine Handlung kann nur dann mit einer Strafe belegt werden, wenn die Strafbarkeit gesetzlich bestimmt war, bevor die Handlung begangen wurde.

Schreibt Art. 116 WRV vor. In Art. 103 GG heißt es dazu:

Eine Tat kann nur bestraft werden, wenn die Strafbarkeit gesetzlich bestimmt war, bevor die Tat begangen wurde.

Der feuchte Traum mancher Politiker, dass endlich mal abzuschaffen. Bsirske hilft!

Nun, die Aufzählung ist nicht mal ansatzweise abschließend. Jeder möge für sich selbst entscheiden, wie weit er diesem Argument von Bsirske folgen kann. Unabhängig dessen lohnt sich ein Blick in beide Verfassungen und ein Vergleich dessen, was gleich geblieben ist und was sich geändert hat. Mal ein Beispiel für eine Veränderung: In Art. 3 Abs. 1 GG heißt es

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

In Art. 109 WRV hieß es noch:

Alle Deutschen sind vor dem Gesetze gleich.

Kleine, feine, aber um so bedeutsamere Änderung.

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September 4

überraschende Nebeneinkünfte

In der Zeitschrift Mitbestimmung, Publikationsorgan der Hans-Böckler-Stiftung (Stiftung des DGB) hat eine interessante Zusammenstellung herausgegeben: Wie hoch sind die Nebeneinkünfte der einzelnen Fraktionen – nicht nur nominell, sondern auch prozentual. Dies will ich gerne mal aufgreifen und die Zahlen in das Verhältnis zur Verteilung der Sitze im Bundestag setzen. Denn selbst bei gleichbleibenden Nebeneinkünften hat ja eine Partei, die stärker vertreten ist, mehr zu verzeichnen. Daraus ergibt sich folgendes Ranking:

Fraktion Nebeneinkünfte Sitze Nebeneinkünfte Sitze
Union 80,8% 49,0% 30,4 Mio. Euro 309 Sitze
SPD 15,9% 30,6% 6 Mio. Euro 193 Sitze
Linke 2,2% 10,2% 835.250 Euro 64 Sitze
Grüne 1,0% 10,0% 384.750 63 Sitze

Schau einer an. Das die Union ungefähr fünfmal so hohe Nebeneinkünfte hat wie die SPD, obwohl sie nur circa eineinhalb mal so viele Sitze haben, überrascht mich jetzt nicht wirklich. Das aber die Linke mit fast gleicher Sitzanzahl wie die Grünen mal soeben gut das doppelte schaffen, schon. Gibt es kommunistische Ferengis?

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