November 23

Kindernamen

Die Namensfindung ist ein großes Ding – gibt man dem Nachwuchs doch etwas kennzeichnendes für das ganze Leben mit. Nicht umsonst gibt es auch einen Tauf– und Firmnamen. Manchmal frage ich mich doch, ob es nicht die Pflicht von Standesämtern wäre, gelegentlich sofort das Jugendamt einzuschalten. Eine Sammlung solcher Fälle findet sich auf Chantalismus.de. Daran musste ich gerade denken, als ich in den KNA las:

Die GfdS [Gesellschaft für deutsche Sprache] berät die Standesämter bei strittigen Namensideen. Zuletzt wurden auf Basis ihrer Empfehlungen etwa Vespa, Zecke und Dracula abgelehnt – Kastanie, Gandalf oder Neymar dagegen zugelassen.

Kastanie, ja ne, ist klar. Gandalf ist dagegen voll okay. Wir haben unsere ersten fünf Söhne ja auch Balin, Bifur, Bofur, Bombur und Dori genannt. Falls der Herr uns noch weitere Söhne schenkt, sind die Namen schon gesetzt: Dwalin, Fili, Gloin, Kili, Nori, Oin und Ori. Hoffentlich gibt es vor allem beim vorletzten Namen keine Probleme und wir können uns da auf Gandalf berufen.

 



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Veröffentlicht23. November 2017 von bengoshi in Kategorie "frisch aufgeschnappt