März 28

Werbepause – die Jugend und das Kreuz

Ich muss die Gelegenheit für eine Werbepause nutzen… die Jugend der evangelischen Gemeinde am Weinberg und von der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde veranstalten gemeinsam den diesjährigen ökumenischen Jugendkreuzweg. Jugend heißt mit Videosequenzen und so. Sehenswert. Freitag, 31. März von 18.00 Uhr bis 18.45 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche, Fehrbelliner Straße 99. Für Jugendliche gibt es danach noch die Möglichkeit im CafeJ ein wenig zusammen zu sitzen.

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März 24

Werbepause

Es gibt Dinge, die dürfen, nein sollten breit getreten werden. Dazu gehört das Gebetshaus Augsburg. Heute Abend gibt es um 19 Uhr im CafeJ einen Erfahrungsbericht dazu. Lohnt sich bestimmt!

Das Gebetshaus Augsburg sagt Dir nichs? Let it google me for you:

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Februar 15

Perle gefunden – Berg zum Prophet oder Prophet zum Berg

Ich stimme ja auch gerne in das Lied mangelnder Gottesdienstbesucher ein. Hier hat ein evangelischer Pfarrer Konsequenzen gezogen – kommen die Menschen nicht zum ihm in die Kirche, geht er halt zu ihnen nach Hause. Verbunden mit dem Angebot „Leih Dir einen Pastor“ hilft er Einkaufen, Rasen mähen oder ähnlichem – wenn es danach ein Gespräch über Gott gibt. Nimm Dir die zwei Minuten für diesen Artikel. Herr Pastor Paar – you made my day.

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Januar 23

Newbie

Ostern steht ja schon quasi vor der Tür und damit die zu erwartenden Taufen. Hier gibt es einen netten Artikel „Fünf Regeln für einen neuen Katholiken“. Ich musste dabei schon ein wenig Schmunzeln. Und manches sah ich eher kritisch: Ja, wer in die katholische Welt neu einsteigt, hat viel zu lernen. Aber meiner Erfahrung nach, kennen sich in Berlin die Zugezogenen besser aus als die hier Geborenen. Wer umzieht / konvertiert, ist neugierig. Der- oder diejenige geht auf Entdeckungsreise, hinterfragt Dinge, die die damit groß gewordenen ungefragt stehen lassen. Konvertiten und Zugezogene sind eben nicht nur Newbies, sondern bringen frischen Wind und lassen oft Nachdenklich werden.

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Januar 9

Gleichheit

Diese vermeintliche Alternative schreibt in ihrem Wahlprogramm

Das Minarett lehnt die AfD als islamisches Herrschaftssymbol ebenso ab wie den Muezzinruf, nach dem es außer dem islamischen Allah keinen Gott gibt.

Wenn wir den Gleichheitssatz nach Artikel 3 Grundgesetz nicht gleich über Bord werfen wollen – was ich diesem Mob ja zutraue – dann gleiches Recht für alle. Lehnen wir die eine Religion aufgrund ihres Absolutheitsanspruchs ab, dann auch andere mit diesem Anspruch. Wie heißt es im großen Glaubensbekenntnis?

Wir glauben an den einen Gott […]

Ich vermute, dass diesen scheinbaren Christen in der AfD das deshalb nicht bewusst ist, weil der letzte Kirchenbesuch so lange her ist. Wir sitzen bei den Angriffen gegen die Religionsfreiheit mit den Muslimen in einem Boot. Wenn sich das bei den in Deutschland lebenden Christen rumspricht, sind circa 60% gegen die AfD immun.

Darüber hinaus sprach der Herr:

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Dezember 11

Zufriedenheit

Bist Du glücklich? Da geht es nur um eine Momentaufnahme. Viel interessanter ist doch – bist Du zufrieden? Zufriedenheit ist der Punkt des inneren Ruhens und des stetigen Glücks, nicht nur eines Aufblitzen wie bei einem Erfreut-sein. Der Artikel von Eckhard Frick SJ Wo Zufriedenheit herkommt (Seite 4 im Dokument bzw. 6 nach Adobe-Zählung) ist kurz und lädt ein, über die Frage der Zufriedenheit zu verweilen.

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Dezember 7

Freedom is not free

Freedom is not free – aber manchmal ginge es doch besser umsonst. So fordern über zweitausend Theologen, dass die neue Einheitsübersetzung als gemeinfreies Werk digital herausgegeben wird. Jeder könnte dann den Text ziehen, kopieren, anmalen, verteilen, was-auch-immer. Holldrio, da bin ich dabei. Wenn wir die Verkündigung vorantreiben wollen, ist das genau der Weg. Genauso wie die Texte des Stundenbuches, des Schotts, des Benediktionales etc. Digital frei verteilen und für die gedruckten Werke können da von mir aus sogar Kirchensteuern zur Subventionierung rein. Erinnern wir uns doch einmal, was Luther mit nach vorne gebracht hat: Die massenhafte Verbreitung seiner Schriften und der Bibel (sic!) durch die Erfindung des Buchdrucks. Lasst uns Bücher drucken.

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Dezember 6

Trennung

Bei einer Trennung in der Kirche geht mir erstmal die Trennung zwischen Protestanten und Katholiken durch den Kopf. Das kann aber auch ganz anders aussehen, wie dieser Zeit-Artikel schilder. Martin Luther King hat danach schon seinerzeit festgestellt

Elf Uhr am Sonntagmorgen ist die Stunde, zu der die Rassentrennung im christlichen Amerika am tiefsten ist.

Und daran hat sich wohl nicht wirklich was geändert. Das wird wohl kaum in Sinne des Herrn sein. Es ist interessant das zu lesen und ich habe mich gefragt, wie denn das bei uns mit der Trennung so ist. Ich glaube sie ist da, wenn auch in einer anderen Form. Wir unterhalten beispielsweise die muttersprachlichen Gemeinden. Ich will die nicht weghaben. Ginge ich ins Ausland, würde ich vermutlich auch erstmal zu einer deutschsprachigen Gemeinde gehen. Aber es sorgt dafür, dass ich jeweils nur neben Menschen sitze, mit denen ich meine Muttersprache teile. Ich gehe davon aus, dass die meisten sich die Kirche um die Ecke suchen. Die Separation die wir in einer Stadt erleben, setzt sich dann ganz natürlich in der Kirche fort – im Prenzlauer Berg habe ich ein anderes Publikum als in Rixdorf. Wer da näher schaut, wird bestimmt noch mehr finden. Beim Gebet zur Einheit der Christen heißt es unter anderem

Dein Geist schenke uns,
den Schmerz der Trennung zu erleiden,
unsere Schuld zu erkennen
und über jede Hoffnung hinaus zu hoffen.

Beten als ob das Arbeiten nichts hülfe und arbeiten, als ob das Beten nichts hülfe. Ich will an der Hoffnung nicht kratzen, aber ich frage mich, was unabhängig davon aktiv tun können, um diese über Konfessionsunterschiede hinaus gehenden Trennungen zu verringern.

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